SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH

Leistungsportfolio:

Bahnbau
Dienstleistungen
Fahrzeuge Personenverkehr
Fahrzeuginstandhaltung
Lokomotiven

 

Täglich mit Dampflokomotiven unterwegs

Die BVO Bahn GmbH betreibt drei Schmalspureisenbahnstrecken (Spurweite 750 mm) täglich mit Dampflokomotiven im Schienenpersonennahverkehr: die Fichtelbergbahn im oberen Erzgebirge, die Lößnitzgrundbahn nördlich von Dresden und die Weißeritztalbahn im Süden Dresdens gelegen. In Zusammenarbeit mit den Verkehrsverbünden Mittelsachsen und Oberelbe ist es der BVO Bahn GmbH gelungen, die historischen Schmalspurbahnen in die bestehenden Nahverkehrskonzepte zu integrieren sowie als touristische Attraktion auf dem sächsischen Reisemarkt zu etablieren.

In die höchstgelegene Stadt Deutschlands am Fuße des Fichtelberges, den Kurort Oberwiesenthal, schnauft die Fichtelbergbahn mehrmals täglich. Die Schmalspurbahn braucht etwa eine Stunde, um den Höhenunterschied von 283 m auf der 17,4 km langen Strecke von Cranzahl in den Kurort Oberwiesenthal zu überwinden. Bei gemütlicher Fahrt können die Fahrgäste die landschaftlichen Schönheiten des Erzgebirges genießen. In einer Stunde Fahrzeit durchquert der Dampfzug im Sehma- und im Pöhlbachtal beschauliche Ortsdurchfahrten. Dichte Fichtenwälder säumen den Schienenweg zwischen Vierenstraße und Hammerunterwiesenthal. Ein 23 m hohes und 110 m langes Stahlgitterviadukt kurz vor dem Bahnhof Oberwiesenthal ist das beeindruckendste Bauwerk der Strecke.

Im Lößnitzgrund, zwischen Radeburg und Radebeul, dampft auf 16,6 km die Lößnitzgrundbahn. Sie macht an elf Haltepunkten und Bahnhöfen Station und überquert 19 Brücken. Kurz vor den Toren Dresdens in Radebeul beginnt die Fahrt. Durch den malerischen Lößnitzgrund schlängelt sich der Zug gemächlich hindurch, bevor er die Moritzburger Wald- und Teichlandschaft erreicht. Besonders eindrucksvoll ist es, wenn die Bahn den Dippelsdorfer Teich über einen 210 m langen Damm überquert. Mit Moritzburg erreicht die Bahn etwa die Mitte der Strecke. Von hier aus schnauft der Zug weiter durch Wiesen, Felder und kleine Ortschaften, bevor er in der Heinrich-Zille-Stadt Radeburg seinen Zielbahnhof erreicht.

Die dritte dampfbetriebene Schmalspurbahn, die Weißeritztalbahn, verkehrt von Freital Hainsberg über Dippoldiswalde nach Kurort Kipsdorf. Die 26,3 km lange Strecke führt den Zug durch 13 Bahnhöfe und Haltepunkte sowie über 34 Brücken. Die Abwechslung zwischen verschiedenen landschaftlichen Schönheiten macht den besonderen Reiz der Strecke aus. Vom wildromantischen Rabenauer Grund, über das Talsperrengebiet Malter bis zum Osterzgebirge erfährt der Fahrgast wechselnde Eindrücke der Natur.

Die Weißeritztalbahn fährt zurzeit nicht im planmäßigen Verkehr, da die Strecke durch das Hochwasser im August 2002 auf mehreren Abschnitten zerstört wurde. Die Herausforderung des Wiederaufbaus nahm die BVO Bahn GmbH mit der Streckenübernahme an.

Für die technischen Wartungs- und Reparaturarbeiten an den Fahrzeugen bietet in Oberwiesenthal eine neue Lokeinstellhalle inklusive Werkstatt beste Voraussetzungen. Gemeinsam mit der Werkstatt für Schienenfahrzeuginstandsetzung der BVO Verkehrsbetriebe Erzgebirge GmbH in Marienberg werden Hauptuntersuchungen an Lokomotiven realisiert. Die Aufarbeitung der Wagons erfolgt ebenfalls durch die BVO Werkstatt in Marienberg.

Autor: SDG Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft mbH

Ansprechpartner:

Dipl.-Ing.Roland Richter
Geyersdorfer Straße 32
D-09456 Annaberg-Buchholz

Web:

http://www.sdg-bahn.de